Trotz Niederlage der Füchse – wieder einmal unvergesslich!

Altersbedingt sollte es die letzte Chance für unsere e-Jugend-Mädchen sein. Daher ließen die Rückmeldungen nicht lange auf sich warten, als Silke Ende Januar im Chat verkündete, dass ihre Mädels noch einmal im Fuchsbau auflaufen dürfen. Glücklicherweise haben andere Mannschaften abgesagt, so dass wir sogar mit zwei Lok-Teams anreisen konnten. So machten sich Mädchen und Jungen unserer e-Jugend sowie Maxis und handballbegeisterte Geschwister am 27. Februar auf den Weg in die Hauptstadt. Schon beim Betreten der Max-Schmeling-Halle (natürlich über den Presseeingang) konnte man bei dem ein oder anderen Kind die Aufregung spüren. Es fiel ihnen sichtlich schwer, den Vorgaben der Verantwortlichen zu folgen und dann auch noch leise zu sein, um die Spieler, die sich ja in unmittelbarer Nähe aufhielten, nicht in ihrer Konzentrationsphase zu stören.

Schnell umgezogen, einmal noch vom mitgebrachten Brötchen abgebissen und dann ging es auch schon in die Halle. Jedes Kind nahm erstmal einen Platz ein, um sich die Erwärmung beider Teams anzuschauen – selbstverständlich direkt hinter den Spielerbänken mit bestem Blick auf‘s Spielfeld. Die Zeit verging rasant und so war das Ende der Erwärmungshase unser Zeichen, um die Kinder zum verabredeten Platz außerhalb des Spielfeldes zu bringen. Die e-Jugend-Mädchen platzierten sich auf der Seite der Füchse, alle anderen Kinder auf der Seite des Gegners HSG Nordhorn-Lingen. Wer bis dahin noch nicht aufgeregt war, der war es spätestens dann.
Die Musik ertönte und die Spieler der HSG kamen motiviert aus ihrer Kabine, schnappten sich jeweils eine Kinderhand und liefen gemeinsam mit unseren Lok-Kindern in die gut gefüllte Halle. Kurz gestanden, ein Winken Richtung Publikum und dann ging es schon wieder zum Platz am Spielfeldrand. Es ging alles so schnell, aber trotzdem war es für die Kinder aufregend und schön. Etwas intensiver sollte es dann für unsere Mädels werden, die nun schon ein paar Minuten geduldig darauf warteten, mit einem ihrer Idole das Spielfeld betreten zu dürfen. In der Halle wurde es lauter, das Publikum tobte und die Mädels standen nun aufgereiht an der Hand eines Spielers im umnebelten Fuchskopf. Die gewohnte Füchse-Einlaufzeremonie hatte begonnen und so wurde jeder Spieler von einem unserer Mädels nach und nach in die Halle begleitet. Man konnte in jedem einzelnen Gesicht sehen, wie sehr es die Mädels trotz Aufregung genossen haben. Aber auch dieser schöne Moment hatte leider ein schnelles Ende und so nahmen auch die restlichen Kinder ihren Platz ein. Während des Spiels feuerten alle ihre Füchse an, so rechneten wir doch mit einem klaren Sieg gegen den Tabellenletzten. Leider war jegliche Unterstützung des Publikums an dem Tag vergeblich, am Ende reichte es einfach nicht für einen Sieg.

Entsprechend frustriert verließen die Füchse das Spielfeld und liefen zum Teil mit hängenden Köpfen direkt in die Kabine (verständlicherweise), vorbei an unseren Lok-Kindern, die sich inzwischen schon für mögliche Autogramme postiert haben. Sollte es das jetzt gewesen sein?

Nein, nein, wir hatten Glück und der ein oder andere Spieler hat sich trotzdem die Zeit genommen und die Kinder mit Autogrammen versorgt oder sogar für Fotos posiert. Und dank Silke, die gefühlt auf das 50. Foto mit Hans Lindberg hoffte 😉 , warteten wir auch noch geduldig auf ihn. Aber was soll ich sagen …. das Warten hatte sich gelohnt. Lindberg ließ sich die Frustration nicht anmerken, zeigte sich offen und schenkte jedem, der wollte, noch ein gemeinsames Foto (auch unserer Silke).

Und so verließen alle glücklich, aber auch erschöpft (es war mittlerweile ca. 21.30 Uhr) die Halle und fielen stolz in die Arme ihrer wartenden Eltern.

Danke Silke für diesen unvergesslichen Tag!