17.09.2016, MTV 1860 Altlandsberg II – SV Lok Rangsdorf – 21:15 (10:9)

Unser erster Auftritt in dieser Saison verlief nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Sehr intensiv war dieses Spiel, bis etwa 10 Minuten vor dem Abpfiff ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches am Ende die Gastgeber für sich entscheiden konnten. Nicht um Haaresbreite siegten sie, wie man es angesichts des Spiels auf Augenhöhe hätte annehmen können, sondern mit einer am Ende recht deutlichen Führung. Das Ergebnis spiegelt wahrlich nicht den Spielverlauf wider.

Es war ein ausgeglichenes Spiel, kämpferisch und dynamisch, aber auch reich an technischen Fehlern auf beiden Seiten. Vieler Versuche bedurfte es, bis wir das Runde ins Eckige brachten, was ja am Ende das Handballspielen ausmacht. Mit einer starken Deckung machten wir unseren Gegnern das Angriffsleben schwer, durchkreuzten deren Lauf- und Passwege, verschoben zur Ballseite, um die Lücken zu schließen. Jeni blockte nicht nur einen Wurfversuch ab und Claudi im Tor gab ein glänzendes Debüt in unserem Team. Jeder war hochkonzentriert gegen die dynamisch spielenden Altlandsbergerinnen. Unter Regie von Kerstin oder Aileen auf der Mitte wurde vorn Druck auf die Deckung ausgeübt, für Effi gute Wurfpositionen erarbeitet, die diese auch oft erfolgreich nutzte. Aileen wurde von Jeni in Szene gesetzt, die Außen freigespielt, wo Karo, Nathi und Reny es nicht leicht hatten, die gegnerische Torhüterin zu überwinden. Wie jubelten wir, als Nathi Reny mit einem langen Ball auf die Reise schickte, und Reny ihren Turbo einschaltete. Dies alles ist wirklich vielversprechend für den weiteren Verlauf dieser Saison. Allein die Konzentration im Abschluss ist verbesserungswürdig. Am Ende fehlten uns die nicht erzielten 100%igen während des Spiels zum besseren Ergebnis. Während bis zum 17:15 der Spielausgang völlig offen war, wir bis zur letzten Sekunde volle Power in der Abwehr zeigten, gelang uns am Ende kein Tor mehr. Mit 15 Toren kann man in unserer Liga kaum einen Sieg erringen. Wir wissen genau, woran wir in den nächsten Wochen im Training arbeiten müssen. am

C. Mager, Milling, Mai; Mistareck, Liebe 4, Neumann 1, D. Mager 2, Pohlmann 1, Sense 2/1, Polte 3, Klucke 2, Köditz, Teuber