13.10.2018, SV Lok vs. Ahrensdorf und Falkensee

Was war das für ein ereignisreiches Wochenende für die Mädchen der weiblichen Jugend E II …
 
Am Samstag trafen sich die Mädels pünktlich und gut gelaunt um 9 Uhr zum 2. Punktspieltag dieser Saison in heimischer Halle. Beim ersten Spiel gegen die Mädchen der HSG Ahrensdorf-Schenkenhorst hatte man den jedoch den Eindruck, dass der Anpfiff noch zu früh für unsere Mädels war. Nicht, dass wir uns große Chancen ausgerechnet hätten, aber, dass sie so gar nicht abrufen konnten, was sie sich in den letzten Wochen beim Training erarbeitet haben, war sehr schade. Schade insbesondere für sie selbst, denn mit etwas mehr Konzentration und Selbstvertrauen hätten sie wohlmöglich das ein oder andere Tor der gegnerischen Mannschaft verhindern oder sich gar selbst mit einem belohnen können. So endete das Spiel 1:22.
 

Sichtlich enttäuscht haben Silke und Aileen dann die Pause bis zum zweiten Spiel genutzt und die Mädels zusammengenommen. Wir wissen nicht, was hinten den Türen passiert ist, aber schon zu Beginn des nächsten Spiels gegen die 1. Mannschaft des HSV Falkensee 04 wurde klar, es ist etwas passiert … 
Es war so, als hätte jemand den Schalter in den Köpfen der Mädchen umgelegt, als hätte eine komplett andere Mannschaft die Platte betreten. Und auch wenn das erste Tor des Gegners bereits in der 1. Minute fiel, sollte es doch bis zum Ende der Halbzeit bei diesem einen Gegentor bleiben. Von Anfang ließen unsere Mädels in der Deckung nicht locker, blieben an ihrem „Mann“ und kämpften um jeden Ball. Sie waren viel viel selbstbewusster, spielten weniger hektisch ab und suchten konsequent den Weg Richtung Tor, was dann in der 8. Minute auch mit dem 1:1 honoriert wurde. Ehrlich gesagt, hatten wir uns als Eltern schon auf eine derbe Niederlage eingestellt und waren umso überraschter als die Mädels so stark auftraten. Schnell entfachte bei uns eine Euphorie, was wir die Mädels auch lautstark zu spüren ließen. Und irgendwie schien genau diese Stimmung unsere Mädels noch mehr zu motivieren. Ihr eigener Spruch zu Beginn jeden Spiels „ Wir kämpfen – zusammen – als Team“ wurde hier tatsächlich in die Tat umgesetzt und die 1. Halbzeit endete erfolgreich mit einem 1:1. Klar war dennoch, dass sich dieser Zwischenstand im 6:0-Spiel der 2. Halbzeit gegen die leistungsstärkeren Mädchen von Falkensee nicht halten lassen würde. Schnelle Angriffe des Gegners waren zu erwarten, aber das wusste auch unser Trainergespann. Sie stellten die Mädchen taktisch gut darauf ein, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte und sich die Niederlage zum Ende hin in Grenzen hielt (2:15).