11.01.2020 SV Lok Rangsdorf – MTV 1860 Altlandsberg II 31:25 (13:11)

„7 Spiele in Folge ungeschlagen!“

Nach einer kleineren „Winterpause“ und 5 vergangenen Wochen seit dem letzten Pflichtspiel sollte es in unserer Benke-Halle wieder einmal heiß her gehen. Am 11. Januar 2020 erwarteten wir hierfür die zweite Vertretung des MTV 1860 Altlandsberg um 15:30 Uhr zu gewohnter Uhrzeit. Jede der beiden Mannschaften wollte diese 2 Punkte zu Beginn des neuen Jahres mitnehmen, wir jedoch unsere Ungeschlagenen-Serie, von mittlerweile 6 Spielen, fortsetzen. Demnach gingen wir hochmotiviert in unser Heimspiel und zugleich letztes Spiel der Hinrunde. Unsere Gegnerinnen, die einen Platz im hinteren Drittel der Tabelle belegten, hatten viele ihrer Spiele nur recht knapp verloren. Aus diesem Grund wollten wir sie keinesfalls unterschätzen. Unser Ziel war es, den 3. Rang weiter zu festigen und dies sollte uns auch gelingen.

Wir fanden mit einer konzentrierten und motivierten Leistung gut in das Spiel hinein. Durch sehenswerte Torabschlüsse in Folge konsequent zu Ende gespielter Spielzüge konnten wir uns bereits bis zur 6. Spielminute einen 3-Torevorsprung erarbeiten (4:1). Dann jedoch schlichen sich vermehrt technische Fehler, insbesondere im Passspiel, ein. Hinzu kamen mehrere Unkonzentriertheiten in unserer Abwehrarbeit und einige erfolglose Torabschlüsse. Durch die fehlende Körpersprache ermöglichten wir den gegnerischen Spielerinnen nun viele einfache Würfe aus dem Rückraum. Daraus resultierte, dass das gegnerische Team ab der 13. Minute wieder herankam und sogar ausgleichen konnte. Fortan entwickelte sich ein Spiel, in dem es stetig hin und her ging und sich keines der Teams so recht absetzen konnte. Ein Grund dafür waren sicherlich auch die beiden Abwehrreihen, die in dieser Phase nicht sonderlich gut standen. Außerdem konnten wir unser schnelles Spiel nur selten durchbringen, da unsere eigenen Ballverluste dies unmöglich machten. Demzufolge ging es für uns mit einem 2-Torevorsprung beim Stand von 13:11 in die Halbzeitpause.

In die 2. Halbzeit wollten wir deutlich konzentrierter starten, dies gelang uns jedoch überhaupt nicht. Wir schafften es schlichtweg nicht, die leichten Fehler einzustellen und in der Abwehr konsequenter zuzufassen. Es blieb das gleiche Bild wie in der 1. Halbzeit. Speziell in der ersten Hälfte der 2. Halbzeit leisteten wir uns nach wie vor zu viele technische Fehler und konnten zahlreiche Würfe nicht im Tor unterbringen. Unsere Gegnerinnen wussten das zu bestrafen, was in der 39. Spielminute sogar in der ersten, glücklicherweise aber auch einzigen, Führung (15:16) für die Gäste resultierte. Wir schafften es jedoch schnell, wieder selbst in Führung zu gehen und sollten diese bis zum Schluss festhalten. In dieser sehr engen und umkämpften Phase bis zur 50. Minute gelangen den Gegnerinnen einige Tore aus dem Rückraum und in Form von Kontern, die aus unseren Fehlern resultierten. Wir schafften es trotzdem kontinuierlich einen 1 bis 2-Torevorsprung zu halten, da wir immer wieder eine passende „Antwort“ im Angriff parat hatten und unser Kampfgeist ungebrochen war. Angefeuert vom heimischen Publikum kamen wir im letzten Viertel des Spiels endlich wieder zu sicheren Torabschlüssen, indem wir sichtlich mehr Druck auf die gegnerische Abwehr ausübten und entstandene Lücken konsequent nutzten. Wichtig waren in dieser Phase auch die souverän verwandelten 7-Meter Würfe und die stark gehaltenen 7-Meter, sowie die vereitelten Konter durch unserer Torhüterinnen. Ein Kniff unserer Trainer in den letzten Minuten des Spiels konnte erfolgreich umgesetzt werden und bescherte uns einen 4-Tore-Lauf, der uns schließlich auf die sichere Siegerstraße brachte (31:25).

In einem sehr umkämpften, engen und körperlichen Spiel schenkten sich beide Teams nichts. Wir hatten aber stets die Nase ein wenig vorne, weshalb man von einem verdienten Sieg für uns sprechen kann. Die „Lok“ steckte nie auf, kämpfte im Kollektiv und zeigte stets den Willen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Dies war sicherlich eine wichtige Voraussetzung, die 2 Punkte zu Hause zu behalten. Am Ende bleiben wir somit auch im 7. Spiel in Folge ungeschlagen. Wer hätte zu Beginn der Saison gedacht, dass wir nach der Hinrunde auf dem 3. Platz in der Brandenburgliga stehen? Daher können wir sehr stolz auf unsere bisherigen Mannschaftsleistungen sein, bleiben aber demütig, um genau daran ansetzen und dieses Selbstbewusstsein mit in die Rückrunde nehmen zu können! 

Wir danken allen Zuschauern, die den Weg in unsere Halle gefunden haben und uns tatkräftig unterstützt haben. Wir würden uns freuen, auch in der Rückrunde auf Euch zählen zu können. Weiter geht es schon am kommenden Samstag zu Hause gegen die Frauen der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf, den amtierenden Tabellenersten. Es gilt sich für dieses wichtige Spiel neu zu fokussieren und eine Schippe drauf zu legen, um eine sehr gute und konzentrierte Leistung abrufen zu können. Mit Euch im Rücken wollen wir auch die nächsten 2 Punkte in heimischer Halle behalten!

 

KC