SV Lokomotive Rangsdorf
Abteilung Handball

09.03.2013, SV Lok II – BSG Pneumant Fürstenwalde 31:22 (15:11)

Kategorie(n): Männer "Die Zwote"

20130309_Lok-FürstenwaldeDen Männern von Lok II ist am Samstag gegen die BSG Pneumant Fürstenwalde die Revanche für die unglückliche Hinspielniederlage (21:22) gelungen. Nachdem das für das letzte Wochenende angesetzte Spiel gegen die HSG Schlaubetal krankheits- und verletzungsbedingt abgesagt werden musste, waren viele Jungs aus Loks Kader wieder fit und wurden dankenswerter Weise auch von Patrick Huntz unterstützt.

Die Lok-Sieben begann das Spiel dominant und konnte einige Schwächen im Angriff zunächst durch konzentrierte Abwehrarbeit ausbügeln. Loks Rückraum überzeugte zwar durchaus mit Variabilität, nur mangelte es häufig an der nötigen Präzision im Abschluss. Auch dadurch, dass die Gäste nicht so wirklich ins Spiel fanden, stand es nach sieben Minuten 5:1 für Lok. In der Folge zeigte sich jedoch, dass diese Begegnung für die Gastgeber mit einem fröhlichen Auf-und-Ab-Schlendern nicht zu gewinnen sein würde. Fürstenwalde nutzte nun seine Chancen konsequenter und setzte Nadelstiche durch Konter. Dank des hervorragenden Rückzugsverhaltens von Noel Kanpara, der in dieser Phase drei Konterversuche der Gäste abfangen konnte, wurde drohendes Unheil zunächst abgewendet und die Führung verteidigt (9:7/17.). Einige Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich (9:9), weil Lok es nicht vermochte, klare Chancen zu verwerten. Zu allem Überfluss verletzte sich Steffen Seidel, der Loks Abwehr wie so oft kurzerhand doch auch in diesem Spiel Stabilität verlieh, nach einem Zusammenstoß mit einem Gästespieler im Torraum am Knie und musste ausgewechselt werden. Zum Glück schienen seine Jungs aus dem Ausfall zusätzliche Motivation zu schöpfen und konnten sich bis zur Pause wieder mit vier Toren absetzen (15:11).

„Der Halbzeitstand ist ok, wir müssen aber beim Abschluss unserer Angriffe konsequenter sein – klare Bälle spielen und dann mal gucken, was der Torwart macht!“, so MV Sven Richert in der Pausenanalyse. Außerdem nahm man sich vor, noch mehr auf schnelle Angriffe sowie auf die zweite Welle zu setzen. Die Umsetzung der Agenda gestaltete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit noch etwas holprig, dennoch waren gute Ansätze zu erkennen (18:13/37.). Vor allem Nils Wittmiß – mit 12 Toren Loks erfolgreichster Werfer –  auf der Spitze der 5:1-Deckung ergaunerte sich einige Bälle und zog entweder selbst von dannen oder ermöglichte den Gastgebern den eigenen Spielaufbau. Die Gäste setzten nun zunehmend auf ihren Rückraum, der es in Person von Christian Rippin noch oft genug zu Torerfolgen brachte – auch wenn man sich in der Deckung inzwischen besser abgestimmt und die Gefahr mit zunehmendem Erfolg eindämmen konnte. Es gelang Lok immer noch nicht, sich entscheidend abzusetzen (20:16/41.). Ab der 45. Minute befanden sich die Gastgeber dann endgültig auf der Siegerstraße. Dem Gegner ging doch etwas die Puste aus und Lok konnte trotz immer noch nicht zufriedenstellender Chancenverwertung seine Bahnen ziehen. Dabei gab es neben einigen Kontersituationen auch sehenswertes auf der linken Angriffsseite. Hier gelang es Denny Reichelt und Patrick Huntz mit jeweils gutem Auge für den Nebenmann, Christian Blumenthal auf Außen freizuspielen (25:19/50.). Dank dieses Zwischenspurts konnten nun alle auf dem Protokoll eingetragenen Spieler zu ihrer Einsatzzeit kommen. Die Mannschaft blieb auch nach den Umstellungen stabil und konnte den Vorsprung noch ausbauen (28:20/55.). Dem Mann mit der besten Übersicht auf dem Parkett wurde noch eine ganz besondere Ehre zuteil: Christian Nowak durfte das psychologisch wichtige 30. Tor erzielen und stellte damit natürlich ganz automatisch die Getränkeversorgung für das nächste Training sicher.

Am Ende war der Sieg für Lok II sicher auch in der Höhe (31:22) verdient und lässt die Männer frohen Mutes auf das nächste Wochenende schauen. Hier stehen dann zwei Spiele an: Am Samstag das Nachholspiel bei der HSG Schlaubetal II (18 Uhr) und am Sonntag das reguläre Spiel in Belzig (16 Uhr). Alle Freunde und Fans der Mannschaft sind herzlich eingeladen, die Jungs bei diesem Kraftakt zu unterstützen!

 

Lok II: Seidel, Petersdorf, Kanpara (3), Nowak (5), Heidenreich, Reichelt, Stoewhaas (je 1), Blumenthal, Huntz (je 2), Herrmann (4), Wittmiß (12), Maciejewski, Weiß.

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