08.12.2012, SV Lok Rangsdorf – SSV Friedland 30:27

WIR SIND (GEFÜHLTER) TABELLENFÜHRER UND TRINKEN IMMER NOCH WASSER!

Bekanntlich steht vor dem Vergnügen (Bier) die Arbeit und da trinken wir eben Wasser.
Wir geben ja zu, dass unser Spiel weder einen Schönheitspreis verdient, noch die Zuschauer darauf Vergnügungssteuer zahlen sollten. Wir haben euch ganz schön viel abverlangt. Danke, dass ihr uns die Treue gehalten und uns so zum Sieg geholfen habt.

Man, was waren wir nervös. Dabei kennen wir diese Situationen- Spitzenspiel! Nur der Sieger bleibt oben. Auch die Friedländer kochen nur mit Wasser, aber eh wir diese Erkenntnis verinnerlicht hatten…. Da musste schon unser MV im Kasten einen Siebenmeter parieren. Das war eine Minute vor Ultimo beim Stand von 28:27! Für uns warst du der GRÖßTE, da ist auch das 30. von Chrischi nur Nebensache.

Zum Spiel, welches nicht unseres werden wollte. 4.´ 1:2 Olli; 7.´ 2:3 Herrmi; 11.´3:4 Blumi. Beide Teams waren nervös und zeigten auch ein solches Spielverhalten: Pässe ins Nirvana, Abschlüsse, die keine waren, Spielfluss und Kombinationen Fehlanzeige. Langsam fand sich auch unser Student auf Abwegen in seinem vernetzten Fachwerkbau zurecht. Schreckminuten: Nils musste verletzt raus und blieb auch dort. In der 18.´ das erste Mal  Führung (8:7), Nils war wiedr dabei. Ab der 20.´ sahen wir uns dann permanent im Rückstand mit 2, 3 Dingern. Aber da holte unser Mister 100% vom Punkt mal wieder seine Kaltschnäuzigkeit und den gefürchteten Hammer raus und hielt uns mit 3 verwandelten in Schlagdistanz. Eine Minute vor dem Pausentee haben wir 3x Überzahl. Heißt im Umkehrschluss, 3 haben keinen direkten Gegenspieler. Also Body-Ben, musst du dir nicht als Einzelkämpfer die letzten 3 Friedländer vor die Brust nehmen und ein Würfchen ansetzen.

23. HZ und es begann, wie die 1., Tor für den SSV. Herrmi muss durch die beiden Aktionen in der 1. HZ., in dem der SSV-Keeper 2 x Sieger blieb, noch engagierte in seinem unbändigen Spiel- und Siegeswillen geworden sein. Er fischte, lief, warf, lief, stand immer wieder nach gegnerischen Attacken auf. Die Schiris hatten in diesem Spiel übrigens gut zu tun. Nach den obligatorischen 3 gelben Karten verteilten sie 17x (7/ 10) die 2 Minuten Bedenkzeit. Ab der 36.´ hatten wir ständig einen 2-Tore-Vorsprung. Sollte dieser Bestand haben? 50.´er war dahingeschmolzen 23:22. Jetzt sprang Olli in die Bresche und über das Friedländer Abwehrbollwerk. Die vorangegangene Verschnaufpause nutze er, um sich der SSV-Keeper auszugucken und so öffnete er die “Türchen“ 24-27. Es waren immer noch 5 Minuten. So, wie die Zeit abnahm, wurden wir auch immer weniger auf der Platte- Herrmi, Olli, Ulfi, ließen Ben, Chrischi und Nils allein auf der Platte. Dabei war doch noch  gar nicht die Rede vom Saubermachen. Und was passiert, wenn man all seine Routine zeigen will?, der Schiri erkennt das als Zeitspiel-korrekt. Schneller Abschluss (ohne Tor) und im Gegenzug der Friedländer Ausgleich (27:27). Der Rest ist dann das gewesen, was wir nicht haben wollten. Bangen und Zittern, wird es langen? Wer nimmt sich den Wurf?
Wir haben es geschafft und es war ein dickes Brett, welches wir da als Mannschaft gebohrt haben. Nun wollen wir uns das mal nicht in Fürstenwalde kaputtmachen lassen. Denn bekanntlich, orientiert man (auch wir!) sich immer am Gegner.
Sport frei! Und die nächsten Termine sind: Dienstag, Donnerstag, Freitag (in Maßen) und SONNTAG- 3. Advent.