SV Lokomotive Rangsdorf
Abteilung Handball

07.05.2017 LHC Cottbus – Lok Rangsdorf 29:23 (12:13)

Kategorie(n): 1. Frauen

Erneut oben mitspielen war das Ziel – der dritte Platz das Ergebnis

Unser letztes Spiel der Saison 2016/17 wollten wir noch einmal genießen. Den dritten Rang konnte uns keiner mehr nehmen und so stand das Auswärtsspiel in Cottbus im Zeichen des Abschiednehmens. Es fing ganz ausgeglichen an, denn bis zur Halbzeit konnte sich keiner der beiden Mannschaften deutlich absetzen. Unsere Deckung fand nach anfänglichen Schwierigkeiten immer bessere Lösungen gegen das gut eingespielte Team aus Cottbus. Technische Fehler und Ungenauigkeiten im Torabschluss verhinderten, dass wir mit mehr als nur einem Tor zur Halbzeit in Führung lagen. Wir standen uns selbst im Weg. Spielten wir jedoch schnell und präzise die Angriffe aus, ergaben sich gute Wurfchancen. Sandra fühlte sich in alter Spielstätte sichtlich wohl und konnte gute Akzente setzen. Angesagte Spielzüge mit Jeni, Aileen und Paula am Kreis schafften Lücken in der Abwehr. So wurde Platz für die Außen geschaffen, wofür sich Karo mit 3 und Reni mit 2 Toren bedankte. Auch Katha zirkelte zwei Aufsetzer ins gegnerische Tor. Paula ließ ihren Deckungsspielerinnen am Kreis oft das Nachsehen in deren ausweglosen Kampf, holte 7-Meter raus, die Jeni sicher verwandelte. Einen Wermutstropfen gab es noch: Schon in der ersten Halbzeit zeichnete sich ab, was gegen Ende der Partie unglaubliche Züge annahm. Härte im Frauenhandball hat viele Gesichter. Die Frage ist, wie diese von den Schiedsrichtern gesehen und geahndet wird, um Verletzungen und Eskalationen der Emotionen im Verlaufe des Spiels zu verhindern. Dies ist heute in nicht ausreichendem Maße gelungen. Es gab so einige strittige Entscheidungen. So standen wir in der zweiten Hälfte meist in Unterzahl auf der Platte, zeitweise sogar mit 3 Spielerinnen plus Torhüter. In einer Situation konnte Aileen dabei auf Linksaußen sogar den Ball gewinnen. Nicht weniger kurios war Aileens Tor, die mit erfahrenem Blick erkannte, dass die Torhüterin, nachdem sie Renis gehalten hatte, irgendwo im Torraum unterwegs war, und so den in hohem Bogen in die lange Ecke geworfenen Ball niemals halten konnte. Allein dies verbesserte nur leicht unser Torverhältnis. Nicht dass wir die Schuld an der Niederlage von uns weisen wollen, nein, wir suchen diesen keineswegs nur bei der Schiedsrichterleistung, denn wir haben wieder einmal zu viele Fehler gemacht, unsere Chancen nicht genutzt, nicht unser volles Potenzial ausgeschöpft.

Mager, Milling, Mai; Mistareck L. 1, Neumann, Mager D. 2, Devantier 5, Pohlmann 2, Sense 3, Polte, Klucke 7/4, Teuber, Corzilius 2, Mistareck P.

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