05.11.2016, SV Lok Rangsdorf- VfB Doberlug-Kirchhain 26:20

Was für ein Tag! Von dem Sieg unserer zweiten Männermannschaft motiviert wollten wir unserem Verein heute noch einen Sieg in der Benke-Halle bescheren. Unerwartet deutlich fiel dieser dann gegen das kampfstarke Team aus Doberlug aus. Wir freuen uns über diese zwei Pluspunkte, einem weiteren Baustein auf dem Weg zu unserem Saisonziel.

 

Heute galt es, an die gute Abwehrarbeit der vorigen Spiele anzuknüpfen, über ein schnelles, aber sicheres Angriffsspiel die Deckung überwinden und darüber hinaus die Chancenverwertung zu verbessern. Das intensive Wurftraining der letzten Tage sollte sich auszahlen. Serenas Strategie wurde gut umgesetzt, auch wenn es in den ersten 20 Minuten ein Kopf-an-Kopf-Rennen war. Von Kerstin eingeleitete Spielzüge wurden über Hannah und Lisa zügig durchgespielt, Reni und Nathi von außen in gute Wurfpositionen gebracht oder Jeni am Kreis freigespielt. Es klappte wie am Schnürchen. Auch nach Einwechslungen knüpften Lisa, Sandra, Aileen und Hanna in gleichem Maße an diese gute Leistung an. Die Gäste hatten es schwer, an unserer Abwehrriege vorbeizukommen. Schafften sie es doch, stand da noch Claudi im Tor, die Schlimmeres verhinderte. Konsequent wurde Druck auf die Abwehr ausgeübt. Hannah und Lisa, die an ihre starken Trainingsleistungen nahtlos anknüpfte, strahlten Torgefahr aus dem Rückraum aus, so dass am Ende Platz für Reni und Nathi außen oder für Jenis 1:1 am Kreis war. Perfekt. Aber auch die Gäste hatten sich etwas vorgenommen und übten Druck auf unsere Abwehrriege aus. Intensiv hielten wir dagegen. Auch in Unterzahl schafften wir es gut, nicht ins Hintertreffen zu geraten, sondern konnten uns kurz vor der Halbzeit sogar zum ersten Mal mit zwei Toren absetzen. Hanna auf Außen kreuzte die Passwege ihrer Gegenspielerin, fing so den Ball ab, spielte zu Jeni, sprintete nach vorn, bekam den Ball zurück und feuerte ihn ins Tor.

 

Auch in der zweiten Runde hielten wir das Niveau hoch, wussten wir doch von der Stärke der Gäste, bis zum Ende zu kämpfen. Dank unserer Konditionsstärke ließen wir keinen Deut nach. Schwer fiel es den Damen aus Doberlug, einen Weg durch unsere Deckung zu finden. Die nochmalige taktische Umstellung unserer Abwehr brachte den gewünschten Erfolg. Die Zuspiele zum Kreis wurden immer besser verhindert und jeder stand für den anderen ein, so dass sich Annett, inzwischen für Claudi im Tor und wie gewohnt, in einer überragenden Verfassung, nie allein gelassen fühlte. Nur bei den zahlreichen 7-Metern, derer 8 von 10 die Gäste verwandeln konnten. 20 minus 8 sind 12 – zwölf Gegentore aus dem Spiel heraus, na wenn das nicht für eine gute Defensiv-Leistung spricht! In der zweiten Hälfte der Partie war es trotz Thomas‘ Anfeuerungen durchs Mikrofon recht ruhig in der Halle, denn durch unsere deutliche Führung, die zwischenzeitlich bei 8 Toren lag (23:15) nahmen wir dem Spielverlauf jede Spannung. So war unser Sieg nie in Gefahr. Danke an alle, die an diesem grauen Novembertag in die Halle gekommen waren, um uns den Rücken zu stärken! Das motiviert sehr und verhilft uns dazu, auch das Letzte aus uns heraus zu kitzeln. Es hat sich gelohnt!

 

Milling, Mager C., Mai; Mistareck L. 4/3, Weidt 1, Neumann 3, Mager D. 2, Devantier 3/2, Pohlmann 1, Bogdan 1, Polte, Klucke 9/2, Middendorf 2, Teuber