01.09.2018, SV 63 Brandenburg-West vs. SV Lok Rangsdorf 25:21

Am heutigen Samstag, dem 01.09.2018, ging es mit leichten Personalproblemen zum Ostsee-Spree-Liga-Absteiger nach Brandenburg. Unsere drei Verletzten sollten es für uns nicht leichter machen, beim Aufstiegsfavoriten Nummer eins zu bestehen. Dennoch wollten wir mehr, als nur mitspielen.

Wir kamen auch gleich gut in die Partie, erzielten das erste Tor und konnten bis zur zehnten Minute diese knappe Führung verteidigen. Obwohl unser Matchplan bis dato voll aufging, erlitten wir in der Folge einen Bruch. Im Angriff häuften sich leichte technische Fehler und in der Abwehr schlichen sich Abstimmungsprobleme ein. Diese nutzte der Gastgeber effektiv aus und ging durch einen 7:0-Lauf mit 11:4 in Führung. Durch den Trainer wachgerüttelt fingen wir uns in der 20. Minute jedoch wieder und konnten den Rest der Halbzeit ausgeglichen gestalten. In dieser Phase wurde auch unser Rückhalt im Tor immer stärker. Mit 15:8 ging es in die Kabine.

Im Handball kann viel passieren und so gingen wir trotz des Rückstandes mit erhobenem Kopf zurück auf die Platte. Bis zur 40. Minute ging das Spiel dann jedoch weiter, wie es vor der Halbzeit aufgehört hatte. Wir kamen nicht näher heran und der Rückstand betrug weiterhin sieben Tore. Doch in den nächsten Minuten konnten wir nochmal die Aggressivität in der Abwehr erhöhen. So zwangen wir die Brandenburger zu Fehlern, die wir ausnutzten und auf 20:17 verkürzten. Dass wir das Spiel nicht nochmal ausgleichen konnten, haben wir uns allein selbst zuzuschreiben. Dafür war heute unsere Chancenverwertung einfach zu schwach. Letztlich können wir trotz der 25:21-Niederlage mit unserer Leistung zufrieden sein. Auf diese lässt sich am 08.09. zu Hause in der Benke-Halle gegen Cottbus aufbauen.