30.11.18 SV Blau-Weiß Dahlewitz vs SV Lok Rangsdorf 15:25

Niemand, der sein Bestes gegeben hat, hat es später bereut.

Heute, am 30.11.18, sollten wir unser vom 13.10.18 verlegtes Spiel bestreiten. Zu ungewohnter Uhrzeit und an einem ungewohnten Wochentag wurde das Spiel pünktlich um 16:30 Uhr von den beiden Schiedsrichtern angepfiffen.
Die späte Zeit und die Tatsache, dass das Spiel an einem Freitag ist, schien uns mehr zu verwirren als erwartet.

Wir kamen nur sehr langsam und schleppend ins Spiel. Nach 3 Minuten gelang uns dann das erste Tor, mit dem wir auch gleich in Führung gingen. Es schien so, als ginge es Dahlewitz nicht anders, denn auch sie kamen nur langsam ins Spiel.
Im Angriff scheiterten wir zu Beginn des Öfteren am gegnerischen Torhüter. Unsere Würfe waren zu ungenau und landeten entweder in den Armen der Torhüterin oder an Pfosten und Latte. Trotz der häufigen Fehlwürfe auf das Tor gingen wir nach 17 Minuten erstmals mit zwei Toren (5:7) in Führung. Allerdings merkte man deutlich, dass es uns heute sichtlich schwer fiel uns zu konzentrieren. Vor allem in der Abwehr verschoben wir nicht vernünftig zu beiden Seiten, ließen uns durch ein 1:1 austricksen oder kamen zu spät, sodass wir unseren Gegnerinnen die Möglichkeit gaben, sich durchzusetzen und zum Torerfolg zu gelangen oder ihnen ein Strafwurf zugesprochen wurde, bei denen sie allerdings mehrmals an unseren Torhüterinnen scheiterten. Trotz alledem gingen wir mit einer drei Tore Führung (6:9) in die Halbzeitpause.

Nach einer klaren Ansprache in der Pause bemühten wir uns konzentrierter in die zweite Hälfte des Spiels zu gehen. Diese ging auch prompt gut los. Jedoch hielt das allerdings auch nicht lange an. Unsere Abschlüsse auf das Tor waren nun zwar konzentrierter, aber es scheiterte jetzt vorher an vielen Fehlpässen, die entweder ins Aus oder in die Arme der Gegenspielerinnen gingen. Dahlewitz scheiterte jetzt immer häufiger an unseren Torhütern oder an unserer Abwehr. Wir wussten das jetzt endlich auszunutzen und zogen 10 Minuten vor Schluss mit 10:19 davon. Von nun an war es nur noch eine Verschönerung des Ergebnisses. Wir arbeiteten in der Abwehr nicht mehr zu 100%. Dahlewitz allerdings auch nicht mehr, sodass es zum Ende des Spiels eine Aufbereitung der Torschützenliste wurde, in der sich viele unserer Spielerinnen einreihten.

Am Ende gewinnen wir das Spiel zwar nicht schön, aber trotz dessen mit deutlichen 10 Toren Unterschied mit 15:25. Ein Dankeschön an alle, die uns an diesem Freitagabend auswärts unterstützten.
KA