SV Lokomotive Rangsdorf
Abteilung Handball

26.11.2011, SV Chemie Guben- SV Lok Rangsdorf 31:31 (15:13)

Kategorie(n): Männer "Die Zwote"

„Warum stehen die Chemiker im unteren Drittel der Tabelle?“, diese Frage stellten sich alle Aktiven unserer Zweiten. „Völlig zu Unrecht!“
Zum Spiel, das unter keinem guten (Advents) Stern begann. Mit Zippi und Micha fehlten zwei Säueln im Team. Die Arbeit des MV lag in Herthas Händen, da die etatmäßigen MV´s verhindert waren. Dieser hatte mit seinen Händen auch ordentlich zu tun- Bälle abwehren und gestenreich die Zweite koordinieren- 2x 30 Minuten!!! Danke. In der gegnerischen Hälfte trat das alte Leiden der vergangenen Saison wieder auf, unser SV Lok die Zweite verpennte den Anfang. Logische Konsequenz, sie lagen ständig mit bis zu 4 (in Worten VIER) Toren im Hintertreffen. Dachten sie da schon an den 4. Advent und an die Bescherung? Schöne Bescherung auch, dass sie es nicht schafften, die sogenannten 100 igen zu verwerten! Dann, ja dann hätten sie sogar mit 2 Toren zur Halbzeit führen können.
Nach Herthas Ansprache gelang es unseren Reservisten aufzuschließen und das Spiel offen zu gestalten. Ab der 45. Minute waren sie auf Betriebstemperatur, der Kessel kochte, die Kolben flogen und die Lokomotive schnauffte. Unbeirrt zogen sie ihre Kreise und setzten sich toremäßig ab. 56. Minute, Zielbahnhof in Sicht und 2 Tore Führung. Mit Routine und Gelassenheit sollte dieser Vorsprung doch zu retten sein. Wie letzte Saison in Lübbenau!!! Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und denken soll man nicht in den letzten Sekunden. 50 Sekunden vor Ultimo hatte Denny den Ball und damit auch einen sicheren Sieg in der Hand. Der Keeper hielt leutete den Gegenangriff ein und der Ausgleich wa da. In den verbliebenen 10 Sekunden konnte Lok (zu fünft auf dem Feld) nichts mehr löten.
Fazit: Denny hat eine Superpartie gespielt. Ganz stark auf der Mitte im Angriff, mit sehenswerten Anspielen und selbst als eiskalter Vollstrecker. Die Stimmung in der Mannschaft war so, wie es in einer Mannschaft sein soll. Alle anderen Worte würde man mir im Munde umdrehen und zur Last legen. Zur bleibenden, guten Stimmung wird auch die 10 Tore Marke von Miles beitragen!

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