15.09.2018, HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst vs. SV Lok Rangsdorf 29:29

Punkt gewonnen und doch verloren

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Am Samstag trafen wir im Derby auf die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Die Vorzeichen waren alles andere als gut, aufgrund unserer langen Verletzungsliste.

Den Anfang machte die HSG die sich mit Florian Storm verstärkte, vorlegte und das erste Tor erzielte. Nach zögerlichem Beginn und ständigen Ausgleich könnten wir uns nach und nach mit bis zu 6 Toren absetzen. In dieser Zeit zeigten die Lok Handballer was ihn ihnen steckt.

Besonders zu überzeugen wusste Jonathan Seidel, der in dieser ersten Halbzeit mit seinen 8 Toren kaum zu stoppen war. Dies schien auch den Ahrensdorfern nicht entgangen zu sein, denn gleich zu Beginn der zweiten Hälfte wurde eben jener Spieler böse vom Linksaußen gefoult. Während sich Jonathan im Sprung befand wurde er von seinem Gegenspieler unterlaufen, verlor das Gleichgewicht und stürzte schwer. Dieser Sturz brachte leider eine schwere Verletzung mit sich, die leider zum Teil von den Heimfans unsportlicherweise als Schauspielerei und Stürmerfoul gewertet wurde. Die Schiedsrichter entschieden zwar auf 2Min, aber auch eine Rote Karte wäre wahrscheinlich dem Foul angemessen gewesen.

Dieses Foul und die begleitenden Umstände brachten die Lok aus der Spur, man lag zwar immer noch in Front aber der Verlust war dennoch spürbar. So konnte Ahrensdorf immer weiter aufholen und wir fingen an den Faden zu verlieren. Bedingt durch strittige Entscheidungen der Unparteiischen und fehlender Disziplin standen wir von der 46 bis zur 50min mit nur 3 Feldspielern auf dem Feld. Angestachelt von der Stimmung in der Halle und nicht gewillt die Punkte noch abzugeben, zeigte unsere Lok eine starke kämpferische Einstellung und konnte nach dem 26:26 in der 51′ immer wieder vorlegen und ließ dabei noch 3 klare Torchancen liegen.

Der letzte Akt des Spiels wurde ein direkter Freiwurf der Lok Handballer aus 15 Metern der leider nicht sein Ziel fand. So blieb es bei einem 29:29 mit dem faden Beigeschmack, dass das 29. Tor der HSG, 31 Sekunden vor Schluss, durch jenen Spieler fiel der durch das böse Foul hätte nicht mehr auf dem Platz hätte stehen dürfen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis das unsere Mannschaft den Gegner in den ersten 30 Minuten klar in die Schranken wies und sich in der zweiten Hälfte durch das Foul aus dem Tritt bringen ließ.

An dieser Stelle wünscht das gesamte Team Johnny alles Gute und eine baldige Genesung.

Hendryk