01.09.2018, HSV Falkensee- SV Lok 28:28

Nach dem Pokalspiel, der vergangenen Woche, starteten wir, am Samstag, den 01.09.2018, in unsere Saison. Diesmal ging es für uns nach Falkensee, wo wir mit einer vollen Bank, die ersten Punkte für uns gewinnen wollten.

Unser Start, war wie so oft unser Schwachpunkt, die Abwehr stand nicht so, wie wir es geübt hatten und Absprachen fehlten komplett. Die Gastgeberinnen begannen stark und kamen schnell zu einer 3:0 Führung. Doch ab der 10. Minute schienen wir uns gefangen zu haben, zumindest so weit, dass wir aus unserem Rückstand uns zu einem 5:5 kämpfen konnten. Dies sollte nicht so bleiben, schnell konnten sich die Spielerinnen aus Falkensee erneut mit 5 Toren absetzen. Unser genutztes Time-Out brachte uns, nach Ansage der Trainer, zu einer Rücklage von immerhin nur noch 3 Toren (15:12).

Die zweite Hälfte brachte uns nicht die gewünschte Besserung. Unsere Gegnerinnen waren besser aufgelegt, nutzen ihre Chancen besser und konnten sich wieder mit 6 Toren absetzen. Doch dies lies uns nicht die Köpfe in den Sand stecken. Uns packte der Mut und wir nutzten unseren Teamgeist, die Abwehr zu verschieben und mit Lautstärke unsere Torhüter zu unterstützen. Im Angriff erspielten wir uns nicht einfach nur Chancen, sondern wussten diese auch zu nutzen, sodass wir, 15 Minuten vor Schluss, auf 2 Tore rangekommen sind (22:20).

Wir wollten den Sieg und endlich sah man das auch, wir schafften es in der 55. Minute erneut in Führung zu gelangen (26:27). Dies sollte jedoch nicht lange anhalten, da voreilige Torabschlüsse und Fehler in der Abwehr uns verhinderten den Sack zuzumachen. Nach dem Ender der regulären Spielzeit stand es 27:28, allerdings hatten wir noch einen direkten Freiwurf. Dieser sollte entscheiden, ob wir wenigstens einen Punkt mit nachhause nehmen konnten oder mit leeren Händen aus dem ersten Spiel gehen müssen. Marla, welche nun das letzte Mal dieses Spiels aufs Tor werfen sollte, schien hoch konzentriert und lies sich von der ganzen Spannung nicht beunruhigen. Der Schiedsrichter pfiff, sie warf, TOR!!! Und das sauber in die obere, rechte Ecke. Damit endete das Spiel mit einem Unentschieden (28:28), welches sich nach einem ständigen auf und ab, wie ein Sieg anfühlte und wir konnten den Punkt mit nach Rangsdorf nehmen.

AD KA

Milling (Tor), Mager D. 2, Pohlmann 6/1, Dobrawa 5, Regen (Tor), Seehof, Mistareck 7/1, Helbig, Corzilius, Walter 5/3, Prüver, Jungmann 1, Mistareck P. 2