2009

„80 Jahre Handball in Rangsdorf“
29. August- 06. September 2009

Platzierungen
– Presseartikel
– Fotos
— Festveranstaltung „80Jahre Handball in Rangsdorf“

Platzierungen
Männliche A- Jugend Männerturnier
1. 1. VfL Potsdam 1. VfL Potsdam
2. BFC Preussen Berlin SC Magdeburg – Youngsters
3. 1. SV Concordia Delitzsch 1910 LHC Cottbus
4. VfB TM Mühlhausen 09 Lok Rangsdorf
5. SV Lok Rangsdorf
6. VfL Lichtenrade
Ehrungen der männlichen A- Jugend
bester Torwart Alexander Boldt 1. VfL Potsdam
bester Torschütze Nicolas Stoll (27 Treffer) SV Lok Rangsdorf
bester Abwehrspieler Josip Akrap BFC Preussen Berlin
wildester Trainer Olaf Böhme BFC Preussen Berlin
Platzierungen
weibliche B -Jugend Frauenturnier
1. Zorza-Iskra Kowalow Berlin TSC
2. HSV Falkensee 04 USV TU Dresden
3. VfL Lichtenrade HC 1952 Angermünde
4. SSV PCK 90 Schwedt Lok Rangsdorf
5. SV Lok Rangsdorf
6. MSV Zossen 07
Ehrungen der weiblichen B- Jugend
bester Torwart Jennifer Lewin HSV Falkensee 04
bester Torschütze Marlena Towarnicka Zorza-Iskra Kowalow
bester Abwehrspieler Marlena Towarnicka Zorza-Iskra Kowalow
wildester Trainer Ulf Rosadzinski SV Lok Rangsdorf

Leider liegen mir keine Ergenismeldungen zu den Spielen der weiblichen- und männlichen E- Jugend vor!!! So bleibt es hier beim Teilnehmerfeld.

Weibliche E- Jugend; Sparkassen Cup; 06. September 2009
HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst
BSV 1892 (Berlin)
Lok Rangsdorf I
Lok Rangsdorf II
Männliche E- Jugend; Sparkassen Cup; 06. September 2009
TSV Marienfelde
BSV 1892
Preussen Berlin
SV Lok Rangsdorf

 

Quelle: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 31.08.2009

Zurück in der Benke-Halle Handball Christoph Steinert wird mit den Youngsters Magdeburg Zweiter beim Männerturnier

Ein RANGSDORFer kehrt mit den SC Magdeburg Youngsters nach RANGSDORF zurück und feiert dort ein Handballfest. Der erste Turniersieger der Handballwoche heißt VfL Potsdam – und das gleich zweimal.
Von Max Konrad
RANGSDORF Christoph Steinert, ein Handballer, der momentan beim Zweitligisten SC Magdeburg Youngsters spielt, kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück. Gleich in der ersten Partie traf er auf seine alten Kollegen von LOK RANGSDORF. „Ich war schon richtig nervös. Es hat bei mir mehr gekribbelt als vor einem Zweitliga-Spiel“, gab Steinert zu. Mit seiner eigenen Leistung war der rechte Rückraumspieler nur bedingt zufrieden. Er habe sich in der zweiten Halbzeit etwas abgebaut. Trotzdem gewann sein Team deutlich die Eröffnungspartie der RANGSDORFer Handballwoche mit 41:26 gegen LOK. Dabei überzeugte Magdeburg vor allem mit Tempospiel. Viele Tore fielen nach Tempo-Gegenstößen. RANGSDORF leistete sich Mitte der zweiten Halbzeit zu viele einfache Ballverluste. Trotzdem konnte LOK über die gesamte Dauer der Partie gut mithalten.
Neben den Youngsters aus Magdeburg war das Turnier mit dem VfL Potsdam (2. Bundesliga) und dem LHC Cottbus (Regionalliga) hochkarätig besetzt. Am Ende gewann der VfL Potsdam, der in allen drei Partien siegte. LOK-Kreisläufer Viktor Burkart war trotz der drei Niederlagen begeistert von diesem Spektakel. „Es ist ein tolles Gefühl gegen Zweitligisten spielen zu dürfen. Rein sportlich liegen Welten zwischen Oberliga und Liga zwei“, meint er. Trotzdem war Burkart gerade mit der Leistung gegen Magdeburg zufrieden. „Wir haben lange Zeit gut mitgehalten und viele gute spielerische Ideen gehabt.“
Co-Trainer Ulf Rosadzinski sieht sein Team zwei Wochen vor dem Saisonstart auf einem guten Weg. „Die Position des Kreisläufers ist noch nicht vergeben. Sonst ist die Mannschaft schon gut in Schuss“, meinte er. Er freue sich auch gegen solche Teams mal gespielt zu haben. Den Kontakt nach Potsdam und Cottbus habe Trainer Roland Werner geknüpft, erzählt Rosadzinski. Die Verbindung nach Magdeburg stellte Steinert her, der in seiner Jugendzeit in RANGSDORF spielte. Nach Abschluss der elften Klasse entschied er sich nach Sachsen-Anhalt zu gehen, nachdem sein damaliger Trainer Udo Bernhardt den Kontakt gemacht hatte. „In Magdeburg stimmt einfach alles. Es gibt ein Gymnasium, nebenan das Internat und die SC Magdeburg Youngsters, die in der Zweiten Bundesliga spielen“, erklärt Bernhardt. Steinert sagt selbst dazu: „Ich habe Udo viel zu verdanken. Ohne sein Engagement würde ich jetzt nicht beim SCM spielen.“ Mittlerweile ist der 19-Jährige U 20-Europameister und hatte gute Aussichten auf einen Stammplatz in der Bundesliga-Mannschaft des SC Magdeburg. Mit dem zweiten Team, den „Youngsters“, erreichte der Rückraumspieler Platz zwei beim Männerturnier in RANGSDORF. Nur gegen den späteren Turniersieger Potsdam gab es eine Niederlage.
Steinert war ein „Spätstarter“, was den Handball betrifft. Erst mit 13 Jahren begann er mit dem Handball. Vorher spielte er Fußball in Berlin. Dann zog er mit seiner Familie nach Dabendorf und es fehlte die sportliche Herausforderung. „Hier auf dem Dorf nahmen es die Trainer mit den Übungseinheiten nicht so ernst. Christoph wurde nicht mehr gefordert“, erklärt Mutter Monika. Durch Zufall kam er dann zum Handball. „Der Kontakt kam durch das Gymnasium in Blankenfelde“, beschreibt sein erster Trainer beim SV LOK RANGSDORF, Ralf Gröpler. Gröpler war zum damaligen Zeitpunkt Trainer der Zweiten C-Jugend.
Den Traum des Profisportlers lebt Steinert bereits seit seiner Kindheit. „Bereits im Kindergarten war es mein Ziel, Profisportler zu werden. Ich habe damals viel Sport im TV verfolgt und war begeistert von den sportlichen Leistungen“, erklärt der Akteur des SC Magdeburg.
Schon früh kristallisieren sich seine Stärken heraus: Ehrgeiz und Perfektionismus. Mittlerweile lebt Steinert seit zwei Jahren in Magdeburg und hat sich dort etabliert. Am meisten vermisst er seine Freunde und seine Handball-Kameraden. So war es für Steinert an diesem Wochenende mehr als nur ein Turnier. Neben seiner Familie, die er nur selten sieht, scherzte er auch viel mit seinen Freunden. Doch der 19-Jährige musste bereits am Samstagabend wieder nach Magdeburg zurück. Neben dem Männer-Wettkampf spielte am Wochenende die A-Jugend den Sieger im Trainico-Cup aus. Dort gewann auch die Mannschaft des VfL Potsdam. Im Finale siegte der VfL gegen den BFC Preussen Berlin mit 14:10. Die A-Jugend des SV LOK wurde am Ende sechster. In der kommenden Woche wird die RANGSDORFer Handballwoche fortgesetzt. Dann steht die Frauen- und Nachwuchsturniere auf dem Programm.

Insgesamt hatten wir 11 Presseartikel und zwei Beiträge im Rangsdorf TV