Christine Beier

Handballerin Christine Beier – die Frau für den großen Wurf

Berliner Morgenpost vom 06.12.2013

Wurfgewaltig: Christine Beier gab im März 2009 ihr Debüt für die Nationalmannschaft. Nun trifft sie mit der deutschen Auswahl im ersten Gruppenspiel der WM auf Australien

veröffentlicht: Dezember 2013
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Seit Sommer 2013 aktiv bei den Spreefüxxen Berlin
veröffentlicht: Sommer 2013

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MAZ Lokalausgabe ZSvom 05.12.2012
veröffentlicht: Dezember 2012

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Angefangen habe ich in der 7. Klasse beim MTV Wünsdorf; nach einem Jahr Wechsel nach Rangsdorf; bis 2003 SV Lok Rangsdorf; danach BVG Berlin; ab 2007 FHC Frankfurt/ Oder. Vor einigen Wochen habe ich Beate Maas, Kerstin und Silke Geißler

Foto: Winfried Mausolf

in Rangsdorf besucht. Sie haben sich auch schon einige Spiele von mir beim FHC angesehen. Beate war mit ihrem Mann sogar schon in Schwerin bei einem Länderspiel. Es ist natürlich schön, wenn man merkt, dass sie meine Entwicklung verfolgen. Nicht zu vergessen natürlich mein alter Trainer Sven Muschert, der ebenfalls ab und zu vorbei schaut bei Spielen. Eigentlich allen Trainern viel zu verdanken. Am stärksten bleiben natürlich meine Bundesligatrainer in Erinnerung. Zunächst Gunther Funk, der mich damals nach Berlin geholt hat und bei dem ich mich rasch an das Bundesliganiveau geführt hat. Mein letztes Jahr in Berlin wurde stark von Peter Melzer geprägt. Er ist ein toller Trainer, vor allem auch für den Kopf. Dietmar Schmidt, mein derzeitiger Trainer, hat aus mir eine Nationalspielerin gemacht. Es macht großen Spaß mit ihm zusammen zu arbeiten. Vor meinem Abitur hatte ich schon Angebote von Bundesligaklubs. Da hat mir allerdings noch der Mut gefehlt. Ich bin aber froh, dass ich dann den Schritt gemacht habe. Damals haben mir viele Leute davon abgeraten, weil es angeblich schon zu spät war für den Übergang in den Leistungssport. Diesen Leuten habe ich ja jetzt das Gegenteil bewiesen. Man könnte in meinem Fall wohl von einem klassischen Spätstarter sprechen. Ich hätte allerdings auch nie geglaubt mich einmal als Nationalspielerin bezeichnen zu können. Seit 2009 habe ich an allen WM- und EM Qualifikationsspielen teilgenommen. Bisheriger Höhepunkt war die WM 2009 in China. Mit dem FHC erreichte ich zweimal Platz 4 der Meisterschaft. Die olympischen Spiele 2012 in London sind mein sportliches Ziel. Nach meiner aktiven Zeit würde ich gern als Sportlehrerin arbeiten. Bereits jetzt arbeite ich 20h als Erzieherin im Frankfurter Sportinternat und starte im Oktober ein Fernstudium.
veröffentlicht: Oktober 2011